Mathematik Blogparade

Liebe Eltern und Schüler,

vor Kurzem bin ich im Internet auf die Blogparade von Meike Iwanek (mathsparks) gestoßen, bei der es rund um das Thema Mathe geht. Andere Blogger werden aufgerufen, einige Fragen zur Mathematik zu beantworten und diese in einem Blogartikel zu veröffentlichen.

Da sich auch meine Arbeit viel mit Mathematik beschäftigt, finde ich das eine sehr schöne Idee.

Übrigens kann jeder bis zum 01. Juli 2017 mitmachen.

 

 

DIE FRAGEN

 

Was verbindest du ganz allgemein mit Mathematik? Wie würdest du jemandem erklären was Mathematik ist?

 

Mathematik verstehe ich als die Wissenschaft der Zahlen, Gleichungen, Mengen, geometrischen Figuren usw. Ich persönlich verbinde Mathematik mit Logik und klaren Strukturen. Das Schöne beim Lösen von mathematischen Aufgaben ist für mich die Eindeutigkeit des Ergebnisses. Es gibt nicht viel Interpretationsspielraum, das Ergebnis ist entweder richtig oder falsch. Dies ist in einer immer komplexer werdenden Welt oft sehr beruhigend.

Dabei hat man aber oft unterschiedliche Möglichkeiten zum Ziel, also zur richtigen Lösung zu kommen. Es ist meiner Meinung nach also nicht nur logisches Denken gefragt, sondern ebenso die Kreativität, die Problemlösekompetenz und auch eine gewisse Freude am Tüfteln. 

 

Warst/bist du in der Schule in Mathe gut, schlecht oder mittelmäßig?

 

In der Schule  hat mir Mathe meist sehr viel Spaß gemacht und ich hatte auch immer gute bis sehr gute Noten.

 

Hast du Mathe gerne gemacht oder eher die Sprachen? Oder ein ganz anderes Schulfach? Welches war dein Lieblingsfach?

 

Für Mathe habe ich immer besonders gerne gelernt, da immer sehr deutlich klar war, was gemacht und gekonnt werden musste. Aber auch Deutsch, Sprachen (Englisch & Französisch) sowie Musik habe ich sehr gern gemacht.

 

Hattest du einen guten Mathelehrer?

 

Die Lehrer während meiner Mathelaufbahn waren recht unterschiedlich. In der 5. und 6. Klasse hatten wir eine sehr genervte, oft schreiende Person vorne an der Tafel, der es am wichtigsten war, dass unsere Schrift ordentlich, das Heft picobello und die Bleistiftlinien akkurat waren. Für mich stellte das zwar kein Problem dar, sonderlich viel Spaß hat es aber auch nicht gemacht. Bis zur 10. Klasse hatte ich dann eine super Mathelehrerin, die für ihr Fach gelebt hat. Das konnte man auch spüren und sie hat es geschafft, diese Freude auch auf mich zu übertragen. Außerdem habe ich sie als äußerst faire Person in Erinnerung. Die letzten beiden Schuljahre wurde ich von einer äußerst witzigen und herzlichen Person unterrichtet, die menschlich gesehen spitze war, sich zu meinem Leidwesen jedoch hauptsächlich auf die schwächeren Schüler konzentriert hat. So hatten wir es vor dem Abi nicht geschafft, alle Themen gründlich durchzunehmen, was ich damals ganz schön ärgerlich fand. Ja, auch die guten Schüler wollen gefördert und gefordert werden ;-).

 

Was zeichnet einen guten Mathelehrer aus?

 

Was meiner Meinung nach jeden guten Lehrer auszeichnet: Freude an seiner Arbeit und dabei authentisch sein. Wichtig sind ebenso Struktur und Klarheit für die Schüler, was eigentlich gelernt werden soll und was die Ziele sind.

Ein guter Lehrer ist fähig, auch die Perspektive seiner Schüler einzunehmen. Er reflektiert sich und seinen Unterricht kontinuierlich und ist stets um Verbesserungen in der eigenen Arbeit bemüht. Er legt den Fokus auf die Stärken der Schüler, nicht auf deren Schwächen.

 

Weisst du wo du in der Natur Mathematik finden kannst?

 

Mathematik ist sicher in sehr vielen Bereichen zu finden. Mir fällt dazu zum Beispiel die Zeichnung des vitruvianischen Menschen von Leonarda Da Vinci ein. Der menschliche Körper fügt sich nach dieser Zeichnung perfekt sowohl in einen Kreis als auch in ein Quadrat ein.

Ein weiteres Beispiel ist der Goldene Schnitt, nach dessen Verhältnis einige Tierkörper aufgebaut sind (ich glaube bei Bienen ist das der Fall).

In der Botanik finden sich zahlreiche Blumen, deren Blüten wie ein regelmäßiges Fünfeck aufgebaut sind.

 

Rechnest du lieber im Kopf oder mit dem Taschenrechner und warum?

 

Ich versuche so oft wie möglich im Kopf zu rechnen, einfach auch um fit im Rechnen zu bleiben, damit ich mit meinen jüngeren Schülern gut mithalten kann, die teilweise wahre Kopfrechenkünstler sind.

 

Kann Mathematik glücklich machen?

 

Definitiv. Wenn man nur lange genug an einer schwierigen Aufgabe getüftelt hat und dann zur richtigen Lösung findet, kann das einen wahren Rausch auslösen.

 

Wenn du eigene Kinder hast, wie erlebst du das Mathelernen deiner Kinder?

 

Ich habe keine eigenen Kinder, darum beziehe ich diese Frage auf die vielen Schüler, die ich in den vergangenen Jahren unterrichtet, gecoacht und therapiert habe.

Die meisten kommen zu mir mit einem riesen Frust auf die Mathematik und dem Glauben, dass sie das alles niemals verstehen werden.

Es ist wunderbar zu sehen, wie sich dann durch eine intensive Problemanalyse und gezielte Übungen über die Zeit die Einstellungen langsam wandeln und negative Glaubenssätze schwächer werden. Die Kinder entdecken neue Fähigkeiten, werden selbstbewusster und trauen sich mehr Dinge zu.

Und das Wichtigste für mich: sie entdecken die Freude am Lernen.

 

 

Ich bedanke mich bei Meike Iwanek für diese schöne Idee und freue mich auch von vielen Anderen über ihrer Einstellung zum Thema Mathematik zu hören.

 

 

 

 

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